Gepflegte Füße, ohne Nagelpilz

Sauna, Schwimmbad, Nagelpilz!

Wann haben Sie sich Ihre Fußnägel das letzte Mal genauer angesehen? Während Sie Ihre Fingernägel täglich im Blick haben, verstecken sich die Fußnägel typischerweise in Socken oder Schuhen. Woran Sie Nagelpilz im Frühstadium erkennen und welche Therapie sinnvoll ist, erfahren Sie heute von Ihrem Team der Mühlen-Apotheken.

Nagelpilz: erste Symptome erkennen

Der Glanz ist weg! Eines der ersten Anzeichen für einen ungesunden Nagel. Das freie Nagelende ist der Teil des Nagels, der über die Fingerkuppe bzw. Zeh hinauswächst. Dieser Bereich kann bei Befall mit Nagelpilz stumpf und sogar schuppig bis gewölbt in Erscheinung treten.

Sollten Sie eine solche Veränderung Ihrer Nägel beobachten, ist es an der Zeit zu handeln. Schützen Sie die angrenzenden Nägel und auch Hände und Füße vor einer Ausbreitung. Sowohl Nagel- als auch Fußpilz schlagen sich mit den gleichen Erregern herum. Daher kommt es häufig in Verbindung mit unbehandeltem Fußpilz auch zu Nagelpilz.

Ein Antimykotikum kann Abhilfe schaffen. Salbe, Tinktur oder Nagellack?

In Ihren Mühlen-Apotheken beraten wir Sie gerne diskret und geben Ihnen ausführliche Informationen über die Art und Dauer der jeweiligen Behandlungsmethoden. Sprechen Sie uns hierzu bei Ihrem nächsten Besuch gerne an.

Im fortschreitenden Stadium einer Nagelmykose (Nagelpilz) bilden sich gelbe bis bräunliche Streifen auf der Nagelplatte.

Doch das ist erst der Anfang

Die am häufigsten durch Fadenpilze ausgelöste Infektion heilt nicht von alleine. Der Pilz ernährt sich vom Keratin der Haut, den Haaren und besonders der Nägel. Feucht-warm mag er es besonders gerne. Daher ist Nagelpilz an den Zehen häufiger als an den Fingern!

Von alleine hört der Pilz nicht auf. Er arbeitet sich munter in die Keratinschichten des Nagels. Der Nagel verdickt sich und es entstehen Hohlräume. Genug Platz also für regelrechte Pilzkolonien. Bis letztendlich der Nagel so geschädigt ist, dass er muffig riecht, bröckelig wird und verfällt. Zwischenzeitlich hat er bereits umliegende Nägel befallen!

Nicht nur die damit verbundenen Schmerzen, sondern auch das Risiko weiterer Verletzungen oder Entzündungen des Nagelbettes machen deutlich, wie wichtig eine frühzeitige Behandlung ist.

Grünlich bis schwarze Verfärbungen kommen hierbei häufig in Zusammenhang mit einer bakteriellen Infektion vor.

Nagelpilz behandeln

Besonders im Anfangsstadium und vorangegangener Selbstdiagnose sammeln Betroffene Erfahrungen mit Hausmitteln. Viele Varianten, wie beispielsweise Essig und Teebaumöl haben eine antibakterielle Wirkung. Jedoch dringen diese nicht tief genug in die Nagelplatte ein. Eine effektive Behandlung ist nicht möglich. Es besteht weiterhin die Gefahr der Ausbreitung.

Suchen Sie einen Hautarzt oder eine professionelle Fußpflegepraxis auf. Durch fachgerechtes Abschleifen der befallenen Nagelplatte dringen die aufzutragenden Lösungen oder Tinkturen tiefer ein.

Dadurch werden auch die genannten Hohlräume besser erreicht.

Nagelpilz zu behandeln ist ein langwieriger Prozess. Die Behandlung erfolgt so lange, bis der befallene Nagel komplett herausgewachsen ist. Bei Menschen mit einem langsamen Nagelwachstum, wie zum Beispiel Diabetikern, kann sich das Verfahren deutlich verlängern.

Nagelpilz: Ansteckung vermeiden

Auch Schimmel- oder Hefepilze können für eine Infektion des Nagels verantwortlich sein. In der Regel ist es jedoch der Fadenpilz, der Ihnen so viel Arbeit macht.

Jede dieser Infektionen ist ansteckend. Daher breitet sie sich unbehandelt auch immer großflächig aus.

Während an den Händen meistens der Zeigefinger und Daumen befallen sind, sind es an den Füßen der große und kleine Zeh.

Einem gesunden Nagel kann der Pilz nicht so schnell etwas anhaben. Jedoch reichen schon kleinste Verletzungen der Nagelhaut oder ein eingerissener Nagel, um dem Pilz Eintritt zu gewähren.

Der Fadenpilz ist ein echter Überlebenskünstler. So wartet er beispielsweise geduldig im Schuhgeschäft. Probieren Sie im Schuhgeschäft barfuß ein neues paar Schuhe, überträgt sich der Pilz auf die nächsten Interessenten.

An folgenden Plätzen sollten Sie nicht barfuß unterwegs sein:

  • Schwimmbad
  • Sauna
  • Hotelzimmer
  • Umkleidekabinen
  • Sporthallen

Überall wo viele Menschen barfuß laufen, besteht erhöhte Ansteckungsgefahr.

Schützen Sie sich selbst mit einer gründlichen Hygiene. Hände und Füße gehören nach dem Duschen oder Baden ordentlich abgetrocknet. Achten sie besonders auf die Zwischenräume!

Diese können Sie auch mit Ihrem Haarföhn trocknen. Stellen Sie diesen auf kalt und föhnen die Füße trocken. Eine pflegende Hand- und Fußcreme schützt Ihre Haut und Nägel. Welche Cremes und Öle hierfür besonders geeignet sind, erfahren Sie von unseren geschulten Mitarbeitern in Ihren Mühlen- Apotheken.

Lassen Sie Ihre Füße öfter an die frische Luft, wechseln täglich die Socken und lassen Sie nasse Schuhe ordentlich trocknen. Kurz gehaltene, gepflegte Nägel machen es dem Pilz schwerer sich anzusiedeln.

Vermeiden Sie die Ansteckung innerhalb der Familie, indem jeder sein eigenes Handtuch benutzt. Gerade Handtücher für Hände und Füße sollten niemals gemeinsam genutzt werden. Das Kochwäscheprogramm Ihrer Waschmaschine ist für Socken und Handtücher in dieser Zeit zu empfehlen.

 

Haben Sie Ihre Nägel bei der täglichen Hygiene im Blick. Bei Veränderungen der Nagelplatte sprechen Sie Ihren Arzt oder unsere Mitarbeiter in Ihren Mühlen-Apotheken an. Wir helfen Ihnen bei der Auswahl der geeigneten Behandlungsmethode. Damit Sie Ihre Hände und Füße nicht unnötig verstecken müssen.

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