Frau hat starke Beschwerden wegen Tinnitus

Tinnitus - Ich höre was, das Du nicht hörst

Wir alle kennen Ohrgeräusche. Ein Klingeln, Pfeifen oder Rauschen, das kommt und geht. Problematisch wird es erst, wenn die Geräusche bleiben. In welchem Fall Sie einen Arzt aufsuchen sollten? Mit welchen Möglichkeiten sich ein Tinnitus verbessern lässt? Ihre Mühlen-Apotheken haben die wichtigsten Fakten für Sie zusammengefasst.

Wie entsteht ein Tinnitus

Tinnitus aurium ist die Wahrnehmung von Geräuschen, zu der sich keine Quelle finden lässt. Er ist keine eigene Erkrankung sondern lediglich ein Symptom für die unterschiedlichsten Störungen.

Nur in ganz seltenen Fällen können Dritte ebenfalls die Geräusche wahrnehmen. Dies trifft lediglich in 1% der Fälle zu.

Hierbei spricht man von einem objektiven Tinnitus. Er kann von Ärzten mithilfe von Hörschläuchen, Mikrofonen oder Stethoskopen gehört werden. Diese Geräusche werden vom Körper selbst ausgesendet und befinden sich oftmals in Ohrnähe.

Mögliche Ursachen hierfür sind:

  • ein verspannter Mittelohrmuskel
  • Gefäßverengungen oder Gefäßmissbildungen
  • Atemgeräusche
  • Strömungsgeräusche von Arterien

In der Regel leiden die meisten Patienten unter einem subjektiven Tinnitus. Auch wenn ein Tinnitus dem Grunde nach ungefährlich ist, stellt er für die Betroffenen oftmals eine große psychische Belastung dar, besonders wenn er chronisch wird. Die zügige Vorsprache bei Ihrem Arzt ist dringend zu empfehlen. Dadurch ist es möglich einen individuellen Behandlungsplan für Sie aufzustellen und erste Ängste zu nehmen. Das Rauschen im Ohr ist in den seltensten Fällen auf eine ernste körperliche Erkrankung zurückzuführen.

Der akute subjektive Tinnitus tritt häufig nach starken Lärmbelastungen auf. Weiter ist der Faktor Stress in vielen Fällen der Grund für das Klingeln im Ohr.

Weitere Ursachen sind:

  • Hörsturz
  • Gehörstörung durch Lärm
  • zu hoher oder zu niedriger Blutdruck
  • übermäßiger Alkoholkonsum
  • Drogenmissbrauch
  • Blutarmut
  • Verletzungen des Trommelfells
  • Mittelohrentzündungen
  • Erkrankungen des Mittelohrs (Morbus Menière)
  • psychische Erkrankungen

Hält ein Tinnitus lange an oder ist in seiner Intensität stark ausgeprägt, entstehen oftmals weitere Symptome. Der Leidensdruck wird jetzt als so groß empfunden, dass sich hieraus eine eigene Krankheit entwickeln kann. Dies geschieht beispielsweise aufgrund lang anhaltender Probleme beim Schlafen. Durch die ständigen Geräusche ist es vielen Menschen nicht mehr möglich, zeitnah einzuschlafen oder eine angemessene Zeit durchzuschlafen. Doch nicht nur der Schlafmangel kann stark einschränken.

Betroffene leiden eventuell an:

  • Kopf- und Ohrenschmerzen
  • Angstzuständen
  • Schwindelanfällen
  • Verspannungen
  • Reizbarkeit
  • Depressionen

Therapie und Hausmittel bei Tinnitus

Da es kein Medikament gibt, das einen Tinnitus heilt, werden die möglichen Ursachen therapiert. Aufgrund der starken psychosomatischen Komponente ist die Berücksichtigung der Psyche in der Therapie meist notwendig.

Oftmals tritt ein Tinnitus nach einem Hörsturz auf. Die akute Behandlung erfolgt in der Regel mit Kortison- Infusionen. Hierdurch wird eine eventuelle Durchblutungsstörung oder ein Entzündungsvorgang im Ohr bekämpft. Auch mit Akupunktur soll für eine bessere Durchblutung des Ohres gesorgt werden.

Den Erfolg Ihrer Tinnitus-Therapie können Sie ebenfalls durch einfache Selbsthilfemaßnahmen unterstützen.

Das Hausmittel Nummer 1 ist schlichtweg Ruhe. Nehmen Sie sich bewusst aus Ihrem Alltag zurück und sorgen Sie für ausreichende Entspannungsphasen. Die Analyse von Stress auslösenden Situationen ist wichtig. Durch autogenes Training und Yoga haben Sie die Möglichkeit Ihre Ruhephasen wertvoller zu gestalten. Liegen beruflich oder privat akute Stresssituationen vor, kann es zu einer Krankschreibung oder gar einem Klinikaufenthalt kommen.

Eine ausgewogene Ernährung mit vitaminreicher Kost kann ebenfalls Ihr Wohlbefinden unterstützen. Welche Vitamine und Antioxidantien Ihrem Immunsystem besonders guttun, erfahren Sie bei unseren Mitarbeitern in Ihren Mühlen-Apotheken. Ohrgeräusche können auch eine Nebenwirkung von Medikamenten sein. Gerne betrachten wir hierzu ihre aktuelle Medikation und geben Ihnen Hinweise auf eventuelle Auslöser.

Einen weiteren Ansatz stellt die Tinnitus-Retraining-Therapie dar. Bei diesem sogenannten Wahrnehmungsmodell arbeiten HNO Ärzte, Psychotherapeuten und Hörgeräteakustiker Hand in Hand mit dem Ziel:

  • Wissen über die individuelle Tinnitus-Ursache zu vermitteln
  • Fehlinformationen zu beseitigen und Ängste auszuräumen
  • Wege zur Stressbewältigung aufzuzeigen und zu erarbeiten
  • Ablenkungsstrategien zu vermitteln

Patienten sollen so erlernen, Ihren Tinnitus weniger wahrzunehmen, um einen uneingeschränkten Alltag führen zu können. Die Vermeidung von Stille, Rauschgeneratoren und Hörgeräte spielen hierbei eine große Rolle. Akustische Stimulationen können den Tinnitus beispielsweise mindern.

Weitere medikamentöse Therapien beschränken sich derzeit auf die weiterführenden Symptome wie Depressionen, Angststörungen und Schlafstörungen.

Bei dem nächsten Besuch in Ihren Mühlen-Apotheken beraten Sie unsere kompetenten Mitarbeiter gerne ausführlich hierzu. Sie sind auf der Suche nach einer Alternative aus der Homöopathie, um mit Ihrem Tinnitus besser in den Schlaf zu finden? Kompetent und diskret beraten wir Sie gerne über Ihre Möglichkeiten. Außerdem zeigen wir Ihnen auf, welche Vitamine und Antioxidantien Sie jetzt gut unterstützen.

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